Santander bis San Vicente

Ich bin viel zu spät in Santander aufgebrochen. Nach einer kurzen Busfahrt nach Lluja ging es endlich um 13 Uhr los.

Zwischen Poo und Mogro ging es über den „Eisenpfad“ eine Eisenbahnbrücke leider, die einzige Möglichkeit den Fluss zu überqueren und verboten. Im Wanderführer wird empfohlen den Zug „Feve“ zu nehmen. Ich hätte mal den Führer lesen sollen, anstatt ihn nur mit mir herum zu tragen. Weiter ging es durchs Landesinnere ohne Küste und zum einige km vor Santillana del Mar kam auch noch über Gegenwind dazu. Ich wollte nur noch zum Campingplatz, welchen ich nach 38,5km auch erreicht habe. Begrüsst wurde ich vom ersten gefüllten Pool, leider war es arschkalt und ich wollte nur noch ein Bier. Zur Belohnung gab es noch eine schlechte Pizza. Dafür habe ich sehr gut geschlafen.

Nach dem Marsch, startete der nächste Tag gemütlich mit einem Kaffee, wo ich weitere Wanderer getroffen habe mit den ich gemütlich nach Camillas gelaufen bin. Zur Feier des Tages habe ich mir ein Hotel mit Badewanne gegönnt und wurde Abends auch noch total lecker zum Essen eingeladen. Ein Traum!

Nach einem gemütlichen Frühstück ging es weiter nach San Vicente de la Barquera. Wo ich mir mit einer deutschen Mitwanderin eine Ferienwohnung mit Küche und Waschmaschine gegönnt habe.