
Los ging es in Bilbao, über die berühmte Hängebrücke nach Portugalete und mit den Rolltreppen hoch und aus der Stadt hinaus. Es war bereits Vormittags unglaublich warm (33 Grad). Mein Tagesziel lag in Castro Urdiales. Ein Campingplatz mit Pool, auf welchen ich mich bereits während des Laufens unglaublich freute. Der Weg zog sich ohne Schatten über viel Asphalt, teilweise sogar an viel befahrenen Straßen entlang.
Nach 36km kam dann die große Enttäuschung. Der Pool am Campingplatz war noch nicht gefüllt. Schlimmer konnte es eigentlich gar nicht mehr kommen, bis ich völlig fertig in die Bar wollte und feststellte…die hat noch zu!.
Am nächsten Tag sollte es wieder so warm werden und nach dem Gewaltsmarsch am Tag zuvor, bin ich nach 14km auf den nächsten Campingplatz abgebogen. Hab mir ein Bier gegönnt und habe zur Abkühlung ein Bad im Atlantik genommen.
Am nächsten Tag ging es weiter nach Laredo. Leider hatte der von mir gewählte Campingplatz noch zu und ich musste etwas außerhalb laufen. Womit ich am Ende des Tages wieder bei 31km war. So war das eigentlich nicht geplant.

Von Laredo aus muss man erstmal mit Schiff nach Santoña übersetzen. Weiter am Strand entlang Richtung Noja und anschließend recht umspannend durchs Landesinnere. Kurz vor dem Campingplatz bin ich 3 durstigen Iren in die Arme gelaufen, die mir aufgrund meines schweren Rucksacks erstmal ein Bier ausgeben haben. Am Campingplatz begrüsste mich dann der nächste Leerstehende Pool.

Die 30 km nach Santander führten über die gesamte Strecke entlang einem wunderschönen Küstenpfad. In Somo dem Paradies für Surfer und VW Busse, geht es dann nach Santander. Da ich keine Lust mehr hatte zu laufen, nahm ich kurzentschlossen den Bus. Super easy mit eigener App! Am Campingplatz, wie könnte es auch anders sein, wieder ein leerer Pool.
Nach einem kurzen Ausflug zum Cabo Mayor, habe ich den Abend mit super witzigen Leuten verbracht. z.B. Klapprad-Gabi 66 Jahre jung ist aus Westfalen einfach mal mit dem Flixbus nach Spanien gereist… Ziel unbekannt.
